Philippsburg

Philippsburg
das Reh
Rheinland-Pfalz
Landkreis Mayen-Koblenz
Monreal
32U 368848 5573713
50° 18′ 3.37″ N, 7° 9′ 30.23″ E
50.300936° , 7.158397°
321 m
13. Jahrhundert

Höhenburg

Ruine
Kostenlose Parkplätze im Dorf unterhalb der Burg, ca. 10-15 min steiler Aufstieg
jeder Zeit frei zugänglich

Die Philippsburg in Wikipedia

Burgruine Monreal

Die Philippsburg in der Burgendatenbank des Europäischen Burgeninstitutes

Errichtung im 13. Jahrhundert durch Philipp Graf von Virneburg. Ihrer geringeren Größe im Verhältnis zum „Löwen“ verdankt sie im Volksmund ihren Beinamen „Rech“. Bezüglich ihrer Existenz gibt es zwei unterschiedliche Thesen: Die erstere geht davon aus, dass die Philippsburg lediglich als Vor- bzw. Außenwerk der Löwenburg erbaut wurde.
Nach der örtlichen Überlieferung soll die Burg jedoch als „Antwort“ Philipps auf den unerlaubten Bau der Löwenburg durch seinen Bruder Hermann III Graf von Virneburg erfolgt sein.

Obwohl sich Monreal in kurtrierischem Gebiet Gebiet befand, unterhielten die Grafen von Virneburg stets gute Beziehungen zum Kurfürstentum Köln. Deren Ziel war vor allem der Erwerb kirchlicher Pfründen für die zahlreiche Nachkommenschaft der Virneburger Grafen. So wurde der 1244 oder 1246 geborene Heinrich II. von Virneburg zunächst Dompropst in Köln. 1306 wurde er im Alter um die 60 zum Erzbischof von Köln gewählt und blieb es 26 Jahre lang. Ihm fiel die Aufgabe zu, das Kölner Erzstift in den Jahrzehnten nach der Schlacht von Worringen im Jahr 1288 und dem damit verbundenen Machtverlust zu konsolidieren.

Aus den guten Beziehungen der Virneburger nach Köln und der Tatsache, dass Heinrich II. von Virneburg stetige Überfälle auf die nahe gelegene kurtrierische Stadt Mayen verübte, entfachte sich eine Fehde zwischen dem Trierer Erzbischof und den Virneburgern. Auf Vermittlung des Kölner Erzbischofs einigten sich die beiden Parteien dahingehend, dass Heinrich II. die Burg Monreal nach dem Tode seine Vaters Robert III. von Virneburg Trier zu Lehen auftragen sollte, was auch geschah. Auch in Trier erwarben die Virneburger später geistliche Ämter, sie stellten allein im 14. Jahrhundert sechs Mitglieder des Domkapitels.

Unter Robert IV. von Virneburg, der zwischen 1384 und 1445 Herr von Monreal war, wurde die Anlage weiter ausgebaut und diente im 14. sowie 15. Jahrhundert mehrfach als Witwensitz der Grafenfamilie. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hatte Monreal die Stammburg der Grafenfamilie in Virneburg bereits als Hauptsitz abgelöst.

Als das Geschlecht derer von Virneburg mit dem letzten Grafen Cuno im Jahr 1545 im Mannesstamm erlosch, folgte Heinrich von Leiningen als Lehnsmann. Doch nach 1555 vergab der Trierer Kurfürst das Lehen nicht neu, sondern setzte einen eigenen Amtmann ein.

Die stattlichen Befestigungsanlagen nahmen bei dem vergeblichen Versuch, die Stadt gegen schwedische Truppen zu verteidigen, im Jahre 1632 schweren Schaden und wurden 1689 im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs von französischen Truppen endgültig zerstört. 1815 gelangten die Ruinen im Zuge der Säkularisation in preußischen Staatsbesitz und verblieben dort, bis die staatliche Schlösserverwaltung (heute: Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz) Eigentümerin der Hauptburg wurde. Sie ließ dort ab 1970 diverse Bestandssicherungen durchführen, so dass die Burgruine heutzutage frei zu besichtigen ist. (Quelle: Wikipedia)

Anfahrt per Auto

Von Norden kommend die A61 bis Ausfahrt Maria Lach / Mayen fahren. Dann links auf die B262 Richtung Mayen fahren. Nach dem Mayen umfahren wurde nach rechts auf die L98 Richtung Mayen fahren. Dann direkt wieder rechts auf der L98 Richtung Monreal fahren.

Von Osten kommend die A48 bis Ausfahrt Mendig fahren.Dann rechts auf die B262 nach Richtung Mayen fahren. Vor Mayen direkt hinter der Unterquerung der B258 nach Rechts auf die B258 nach Richtung Nürburgring/Mayen-Kürrenberg abbiegen. Nach ca. 5 km an der ersten Möglichkeit nach rechts auf die L98 Richtung Mayen fahren. Dann direkt wieder rechts auf der L98 Richtung Monreal fahren.

Von Süden kommend die A61 bis Autobahnkreuz Koblenz fahren und dort auf die A48 in Richtung Trier wechseln. Nun bis Ausfahrt Mendig fahren.Dann rechts auf die B262 nach Richtung Mayen fahren. Vor Mayen direkt hinter der Unterquerung der B258 nach Rechts auf die B258 nach Richtung Nürburgring/Mayen-Kürrenberg abbiegen. Nach ca. 5 km an der ersten Möglichkeit nach rechts auf die L98 Richtung Mayen fahren. Dann direkt wieder rechts auf der L98 Richtung Monreal fahren.

Von Westen kommend am Autobahndreieck Vulkaneifel auf die A48 Richtung Koblenz wechseln. Bei der Ausfahrt Kaisersesch in Richtung Treis-Karden/Kaiersesch fahren. Auf der L98 bis Monreal bleiben.

Anfahrt per Bahn

Vom Bahnhof Monreal sind es ca. 900 Meter bis zur Philippsburg. Vom Bahnhof in Richtung Ortsmitte an der Bahnlinie entlang. Bei der ersten Möglichkeit die Bahnlinie zu überqueren (Elzer Weg) nach links, dabei die Schienen überqueren. Dann direkt wieder rechts auf dem Elzer Weg an der Bahnlinien entlang. Dem Weg weiter folgen bis rechts die Philippsburg zu sehen ist und der Weg auf einen Querweg stößt. Dann nach rechts zur Philippsburg.

Von hier sind es dann nur noch wenige Meter zur Löwenburg.

Der Monrealer Ritterschlag für fast an der Philippsburg vorbei.


Der Jakobsweg für durch Monreal.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Philippsburg steht die Löwenburg.


Die Dreifaltigkeitskirche in Monreal.

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