Kasselburg

Kasselburg
Castilburg, Castelberch
Rheinland-Pfalz
Landkreis Vulkaneifel
Pelm
32U 334943 5567787
50° 14′ 21″ N, 6° 41′ 7″ E
50.239167° , 6.685278°
490 m
1100 bis 1200

Höhenburg, Kammburg

Wesentliche Teile erhalten
kostenlos in der Nähe
möglich (Eintritt für Adler- und Wolfspark)
Im Adler- und Wolfspark vorhanden, Forsthaus Kasselburg

Liegt im Adler- und Wolfspark, für den Eintritt bezahlt werden muss. Einige Greifvogelkäfige sind innerhalb der Burganlage.

Direkt in der Nähe der Burg befindet sich das Ausflugslokal und Restaurant Forsthaus Kasselburg. Hier können auch größere Gruppen einkehren. Einzigartig ist die alle 20 Minuten spielende Wasserspielorgel, die mit ihren über 600 Düsen immer wieder neue Figuren und Formen zaubert und in Zusammenspiel mit der Musik ein einmaliges Schauspiel bietet.
 

Die Kasselburg in Wikipedia

Die Kasselburg auf Burgenrekonstruktion.de

Adler- und Wolfspark

 

Wegen der Nähe zu Handelsrouten und der Lage am Kylltal wurde durch die Herren von Blankenheim im 12. Jh. eine kleine Kernburg mit Bergfried gebaut. 1291 wird die Burg erstmals urkundlich erwähnt als Castilburg, 1314 wird sie Castelberch genannt. . 1335 Erbauung des Wohnturmes durch Gerhard V. von Blankenheim. Er begründet die Linien Blankenheim-Kasselburg bzw. Blankenheim-Gerolstein. 1406 gelangt die Burganlage durch Heirat an Wilhelm I von Loen zu Heinsberg. 1426 geht der Besitz an die Herren von der Mark über. 1452 bis 1514 gehörte die Burg dem Trierer Erzbischhof. Danach kauft Dietrich von Manderscheid die Kasselburg zurück. Die Auflage die Burg „wehrlos“ zu machen hat er nicht eingehalten. Viele Interessengruppen beanspruchten im Laufe der Geschichte die Kasselburg für sich, so dass im Jahr 1674 das Reichskammergericht zu Wetzlar angerufen wurde, um den Besitzstreitigkeiten ein Ende zu bereiten. Die Burg wird dem Herzog von Arenberg gerichtlich zugesprochen. Die Burggebäude werden als Kaserne für die Arenbergische Artillerie genutzt. Später wird sie Sitz des Arenberger Försters. Der Verfall der Burg beginnt und setzt sich in den folgenden Jahren fort bis 1902. Vorher 1794 wurde die Kasselburg durch die Franzosen beschlagnahmt und wird 1815 preußischer Besitz. Unter König Friedrich Wilhelm IV wird in den Jahren 1902 bis 1913 eine Sanierung der Anlage durchgeführt. Nach einem Besuch regte er Instandsetzungsarbeiten an, und nach der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Köln-Trier spendete die Eisenbahngesellschaft 1000 Taler zur Erschließung des damals schon berühmten Doppelturmes, um ihren Fahrgästen „etwas zu bieten“. 1976 bis 1986 saniert und restaurierte das Land Rheinland-Pfalz den Palas, die Mauern und den Hauptturm. Inzwischen untersteht die Anlage der Obhut der Organisation "Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz", seit 1998 Nachfolgeorganisation der staatlichen Burgen- und Schlösserverwaltung .Rheinland-Pfalz Innerhalb der Burganlage befindet sich seit 1971 der Adler-und Wolfspark Kasselburg.

Der 37 m hohe Doppelturm verdeutlicht die damalige Macht und Selbstsicherheit der Herren von Blankenheim. Das Innere des Doppelturmes wurde zu beheizbaren Wohnräumen ausgebaut die sich, verbunden durch eine Wendeltreppe im nördlichen Turm, über mehrere Obergeschosse verteilten. Ursprünglich gab es im Erdgeschoss einen Durchgang zum Burghof. An das Doppeltor schließt sich die Kernburg an, die noch einige beeindruckende Überreste aufweisen kann. Der früher frei stehende romanische Bergfried ist jetzt durch die östliche Burgmauer in die Kernburg integriert. An der Südseite befindet sich der ehemalige Palas und südwestlich der dreigeschossige Kapellenbau. Weitere Wirtschaftsgebäude sowie die Burgmannenhäuser befanden sich in der erweiterten Vorburg.

Anfahrt per Auto

Aus nördlicher Richtung (Köln): Sie fahren auf der A1 Richtung Euskirchen bis Autobahnende Blankenheim, dann Richtung Hillesheim/Gerolstein bis etwa 1 km vor Gerolstein, nun biegen Sie links ab in die K33 zur Kasselburg (großes Hinweisschild).

Aus südlicher Richtung: Auf der Autobahn bis Trier, dann über Wittlich Richtung Daun bis zum Vulkaneifeldreieck, nun fahren Sie nach Gerolstein, durch Gerolstein hindurch Richtung Hillesheim, etwa 1 km hinter Gerolstein geht es rechts ab in die K33 zur Kasselburg.

Aus östlicher Richtung: Auf der Autobahn bis Koblenz, dann die A48 Richtung Trier bis zum Vulkaneifeldreieck, nun über Daun nach Gerolstein, durch Gerolstein Richtung Hillesheim, etwa 1 km hinter Gerolstein rechts ab in die K33 zur Kasselburg.

Vom Bahnhof Gerolstein zunächst der Fahrradwegweisung Ziel Hillesheim folgen.

Logo Kylltal-RadwegKylltal-Radweg

Aus Süden / Gerolstein: Hinter Gerolstein an der Kreuzung, an der es rechts nach Pelm geht, nach links in die Kreisstraße 33 biegen.

Aus Norden / Bewingen : Hinter Bewingen an der Kreuzung, an der es links nach Pelm geht, nach rechts in die Kreisstraße 33 biegen.

Der Weg zur Kasselburg hat keine spezifische Radwegweisung, liegt dann auf der Höhe aber direkt an der K33. Der Eingang zum Adler- und Wolfspark ist dann noch ein kleines Stück weiter.


Eifel-Ardennen-Route

Aus Süden / Gerolstein: Hinter Gerolstein an der Kreuzung, an der es rechts nach Pelm geht, nach links in die Kreisstraße 33 biegen.

Aus Osten / Pelm: Direkt hinter Pelm weiter geradeaus auf der Kreisstraße 33 bleiben.

Der Weg zur Kasselburg hat keine spezifische Radwegweisung, liegt dann auf der Höhe aber direkt an der K33. Der Eingang zum Adler- und Wolfspark ist dann noch ein kleines Stück weiter.

Burg Kerpen, ca. 13 km entfernt. Vom Parkplatz des Adler- und Wolfparkes nach rechts abbiegen und die K33 nehmen bis diese an der L29 endet. Dort nach rechts (Richtung Bewingen) abbiegen und der L29 bis diese auf die L27 trifft. Nun links nach Richtung Walsdorf abbiegen und am Kreisverkehr weiter "geradeaus" (2. Ausfahrt) Richtung "Kerpen" fahren.


Löwenburg in Gerolstein, ca. 4,5 km entfernt. Vom Parkplatz des Adler- und Wolfparkes nach links abbiegen und die K33 nehmen. In Pelm dem Straßenverlauf folgen und dann an der Kreuzung nach rechts in die Gerolsteiner Straße abbiegen. Der Gerolsteiner Straße (L410) weiter folgen und in Gerolstein halb links in die Hauptstraße abbiegen. Dann nach ca, 550 m scharf links auf die Gerolstraße und dieser folgen. Nach weiteren 550 m geht es dann rechts zu Parkplatz an der Löwenburg.

 

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